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Meine Mutter hatte mal aus einer Kochzeitschrift ein Rezept für Rosinenhäufchen, super einfach, super lecker. Hier muss nämlich kein Teig ausgewellt und ausgestochen werden, sondern es werden einfach mit zwei Löffeln Teighäufchen aufs Blech gesetzt. Durch Umzüge ging das Rezept verschollen, aber ich habe auf Chefkoch ein geeigneten Ersatz gefunden.

Zutaten:

  • 125g weiche Butter
  • 125g Zucker (kann auch etwas weniger sein)
  • 2 Eier
  • 100g Rosinen
  • Rum
  • 150g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Bio-Zitronen

Glasur:

  • Puderzucker
  • Zitronensaft

Ergibt ca 40 Stück mit einem Durchmesser von 5cm. Die Häufchen hatten nur 2,5 cm Durchmesser. Wurden zwei Bleche voll.

Die Rosinen am besten einen Tag vorher in einem Einmachglas in etwas Rum einweichen. Die Butter, den Zucker und die Eier schaumig rühren. Zitronenschale reiben und dazu geben. Das Backpulver, Mehl und Salz verrühren und zusammen mit den Rosinen mit einem Löffel unter die Buttermasse rühren.

Blech mit Backpapier auslegen und mit zwei Teelöffeln, kleine Häufchen verteilen. Dazwischen viel Platz lassen, weil die Rosinenhäufchen ziemlich verlaufen.

In den auf 180°C (Umluft, ansonsten 20° mehr) vorgeheizten Ofen schiebe und 5-8 Minuten backen, bis sie goldbraun werden. Auf ein Kuchengitter zum abkühlen. Puderzucker und Zitronensaft verrühren und auf die noch warmen Plätzchen pinseln.

Update:
Ich habe nun eine zweite Fuhre gebacken und diesmal den Teig zwei Stunden in den Kühlschrank gestellt. Die Häufchen verlaufen trotzdem und sind nur schlechter zu Portionieren. Entweder liegt es am Butter-Mehl-Verhältnis, oder der Name ist nur irreführen. Naja, Rosinen-Fladen klänge weniger ansprechend. Egal, sie sind lecker, das ist für mich die Hauptsache.

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