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Vor zwei Wochen hab ich mich mal an das Kletzenbrot-Rezept von Andrea heran getraut. Ich hatte das Kletzenbrot meiner Oma aus Passau noch als absolut saftig und lecker in Erinnerung, und dieses Rezept klang so, als  könnte es zu so einem Ergebnis  gelangen.
Es ist ein aufwändiges Rezept, das wohl geplant angegangen werden sollte, da sich die Zubereitung über ein paar Tage erstreckt und das fertige Brot auch noch zwei Wochen ruhen muss, bevor man sich darüber her machen sollte.

Das Ergebnis meines Nachback-Versuchs hat mich noch nicht ganz überzeugt. Aus der gleichen Teig-Menge habe ich zwei mittlere Brote geformt. Statt Dinkel- habe ich Weizenmehl genommen. Das Zitronat und Orangat hab ich weg gelassen und die Gewichtsanteile durch mehr von dem Dörrobst ersetzt. Der Obsteil vom Brot hat mir gut geschmeckt. Saftig war es auch. Aber beim Teig war bei mir irgend etwas noch nicht so ganz rund. Entweder zu wenig Salz oder Zucker…  es hat irgendwas gefehlt. Vielleicht wars ja auch das Stamperl Krischwasser oder Orangensaft, das ich vergessen hatte. Eine zweite Meinung war, dass der Teig-Anteil im Brot zu hoch war.

Ein Fehlschlag war es sicher nicht, aber der erhoffte Super-Duper-Omis-Früchtebrot-Effekt wurde leider nicht erreicht. Ich werde mich nächstes Jahr nochmal mit der halben Portion daran versuchen.

Was mich echt erstaunt hatte, wie stark das Obst-Einweichwasser beim backen die Brote gefärbt hat.

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