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Zutaten:
6 dicke Scheiben Brot (Vollkornbrot)
1 Wirsing (ca. 1 kg)
1 Zwiebel
750 g Rinderhack
Öl
Salz, Pfeffer, Kümmelsaat, Paprikapulver
Tomatenmark
300 g geraspelter Käse
300 ml Fleischbrühe

Vorbereitung:
Von dem Wirsing genügend Blätter entfernen, damit das Ganze nachher umschlossen wird. Am besten Topf/Gefäß damit „trocken“ auslegen zum Test. Den Strunk jeweils entfernen, diese Blätter dann blanchieren. (kaltes Wasser danach nicht vergessen)

Restliche Wirsingblätter in mundgerechte Stücke schneiden. (Strunk entfernen nicht vergessen) Zwiebel würfeln.

Brot in grobe Stücke schneiden.

Zubereitung:

Das Brot anrösten in einer Pfanne mit wenig Öl.

Hack mit ein wenig Öl in einer Pfanne anbraten. Dabei mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kümmelpulver würzen. Wenn das Hack angebraten ist, wegstellen.

In der Pfanne mit wenig Öl Kohl und Zwiebeln anbraten, dabei großzügig würzen mit Salz, Zucker, Pfeffer, Paprikapulver, Kümmel. Danach Tomatenmark hinzufügen, kurz anrösten, Hack wieder dazugeben und dann ein wenig von der Brühe dazugeben und das Ganze kurz auf niedriger Temperatur köcheln lassen.

Das Gefäß (Topf, hohe Serverpfanne) einölen und mit den blanchierten Wirsingblättern auslegen. Genügend davon übrig lassen, dass nachher der „Deckel“ daraus hergestellt werden kann.

Pfanne mit Blättern ausgelegt

Die Hälfte der Hackmischung einfüllen, dann mit der Hälfte des Brotes bedecken und mit der Hälfte des Käses bestreuen. Dann die andere Hälfte der Hackmischung einfüllen, wieder mit Brot und Käse bedecken, dann die Wirsingblätter umklappen, mit den übriggebliebenen die Masse abdecken, mit der restlichen Brühe aufgießen.

fast fertig zum Kochen

Gefäß auf den Herd und mit Deckel bei niedriger Temperatur das Ganze ca. 30 min köcheln lassen.

Danach das Ganze kurz ruhen lassen und auf einen Teller stürzen. Ich nehme einen Pastateller mit hohem Rand, falls die Masse flüssiger als angenommen ist. Nach dem Stürzen kann das Gericht sofort servier werden.

Das aktuelle war mein 3. Versuch. Die hohe Pfanne hat gegenüber einem Topf den Vorteil, dass der Kuchen besser rausgeht, aber es muss erstmal ein Teller oder eine Platte her, auf die das Ergebnis auch passt.  Aus einem Topf ist der Kuchen außerdem kompakter.  Die Menge reicht für 4 Personen, außer jemand hat sehr viel Hunger, dann nicht. Kümmel ist nicht jedermanns Sache, aber wer ihn nicht mag und weglässt, sollte sich der Folgen bewusst sein, die der Kohl auf die Verdauung hat.

servierfertig

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