Ei in der Folie, oder pochierte Eier für Cheater

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An pochierte Eier hab ich mich noch nie rann getraut. Ich bin eigentlich auch kein Frühstücksei-Fan. Aber dann hab ich diesen Artikel über Eier in Frischhaltefolie von Zorra gesehen und Appetit bekommen das mal auszuprobieren.

  • Ei
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter
  • Frischhaltefolie

Eine Tasse mit einem großen Stück Frischhaltefolie auslegen, so dass die Enden über den Rand ragen. Die Kräuter – ich hab Basilikum genommen – klein hacken und einen Teil davon in die Tasse geben. Darüber vorsichtig das Ei aufschlagen, dass der Dotter intakt bleibt, was mir nicht gelungen ist, aber egal.  Dann etwas Pfeffer drüber und den Rest der Kräuter drüber streuen.
Die Folie nach oben zusammen schlagen und zusammen knoten, oder mit Draht zubinden. Die Säckchen in einen Topf mit kochenden Wasser hängen, mit dem Deckel fest klemmen. Die Temperatur zurückschalten und die Eier im leicht wallenden Wasser 7 Minuten lassen. So war das Eiweiß nicht mehr zu wabbelig, also fester als echte pochierte Eier.  Ich vermute man kann die Kochzeiten an Frühstückseiern anlehnen. Wer es also lieber etwas weicher mag, besser 5 Minuten.

Das Salz lieber erst später beim Essen dazu geben. Ich hatte Salz dazu gegeben und es hat sich natürlich nicht aufgelöst, und war beim Essen an einer Stelle zu finden. Bei Zorra gab es nicht nur Kräuter mit dem Ei in der Folie, sondern auch Stückchen mit Räucherlachs.

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Seelen mit Leinsamen und Sesam

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Ich wollte mal was anders zum Frühstück ausprobieren. Auf Chefkoch hab ich ein Seelen-Rezept gefunden und es als Ausgangspunkt für die Mengenverhältnisse genommen. Abweichend habe ich Leinsamen in den Teig gegeben und ihn über Nacht gehen lassen. Das Ergebnis hat zwar anders als vom Bäcker geschmeckt, aber war auf jeden Fall lecker.

  • 150 g Weizenmehl (ein Teil davon Vollkorn)
  • 1/4 Hefe-Würfel
  • Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • (goldener) Leinsamen
  • Sesam
  • 90 ml Wasser

Die Hefe in etwas von dem lauwarmen Wasser mit einer Prise Zucker auflösen. Mehl, Leinsamen und Salz miteinander verrühren. Die Hefe dazu geben und mit dem Wasser zu einem weichen Teig verkneten. Den Teig über Nacht gehen lassen. Morgens den Teig durchkneten und nochmal etwas gehen lassen.

Den Teig zu einem ca 15cm langen Quader Formen und 5cm breite Streifen abschneiden, in die Länge ziehen, auf die Schnittstelle legen, mit Wasser bestreichen und Sesam bestreuen. Noch ein bisschen gehen lassen.

Den Ofen auf 220°C mit Umluft vorheizen. Die Seelen rein und  9 Minuten bei dieser Temperatur backen. Dann auf 180°  runter schalten und 15min weiter backen.

Zwiebel-Apfel-Tartelettes

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Bei den Koch-Banausen hab ich neulich ein interessantes und einfaches Tartlette-Rezept gefunden und auf den Einsatz gewartet. Die Gelegenheit ergab sich, als ich noch einen Rest Blätterteig von der Rolle übrig hatte, der gerade so eben für zwei kleine Tartlette-Formen reichte.

Das Rezept dort ist auf 5 Tartlettes ausgelegt. Ich hab nur zwei gemacht. Bis auf den Blätterteig und vielleicht den roten Zwiebeln besteht das Rezept aus Zutaten die man meist eh schon daheim hat.

  • Blätterteig, vorzugsweise aus Kühlregal, aber TK geht sicher auch.
  • 1 mittlere rote Zwiebel
  • 1 mittlere weiße Zwiebel
  • 1 Apfel
  • etwas Camenbert oder Brie
  • 1 EL Balsamico
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Butter
  • Olivenöl

Die Zwiebeln in Achtel-Spalten schneiden und in einer Schüssel mit den Balsamico eine weile marinieren. Den Apfel in dünne Spalten schneiden. Die Formen mit Butter einfetten und den Teig auslegen. Abwechselnd die Apfel- und Zwiebelstücke rundrum anordnen. Mit etwas Salz, Pfeffer und Zucker bestreuen und ein paar Stückchen Käse darauf verteilen. Anschließend noch etwas Olivenöl darüber träufeln und ab damit für ca 20 Minuten in den 180°C warmen Ofen bei Umluft.

Blätterteig-Quiche mit grünem Spargel

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Eigentlich wartet dieses Rezept nun schon ne ganze Weile endlich aufgeschrieben zu werden. Aber immerhin ist die Spargel-Saison noch nicht vorbei. Es geht ziemlich einfach und schnell zu zu bereiten.
Ich hab ja den grünen Spargel viel lieber als den weißen, aber diesmal wollt ich ihn mal nicht gekocht oder gebraten, sondern gebacken.

Reicht für 2 Portionen als Hauptgericht, oder 4 als Vorspeise.

  • Blätterteig (Rolle aus dem Kühlregal)
  • 500g grüner Spargel
  • 3 Eier
  • 1 Becher Creme Legere mit Kräutern
  • 3 TL Orangensenf
  • eine Hand voll Basilikum-Blätter
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Grana Padano, oder ein anderer  Hartkäse
  • Butter für die Form

Die untere Hälfte von den Spargelstangen schälen und den Spargel in ca 5cm  lange Stücke schneiden. Eine Auflaufform mit Butter einfetten und mit dem Blätterteig auskleiden. Die Eier, den Senf, die Creme Legere, Salz, Pfeffer und frisch geriebenen Muskat gut miteinander verquierlen. Auch den gehackten Basilikum dazu geben. Den Spargel locker auf dem Teig verteilen und den Guss drüber verteilen. Den Käse reiben und ebenfalls über allem verstreuen.
Das Ganze dann bei 180°C Umluft für ca 30 Minuten in den Backofen und fertig.

Soja-Geschnetzeltes mit Erdnusssoße und Reisrand

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Eigentlich wollte ich das Rezept von zreyvat nach kochen (ich liebe Erdnusssoße), hab dann aber gemerkt, dass ich keine Chili und leider kein Erdnussöl da hatte und vor allem mag ich Koriander-Blätter nicht. Die Mengen hab ich auch abgeändert. Aber inspiriert ist es auf jeden Fall von zreyyats-Rezept und sehr sehr lecker.
Ich hatte etwas weniger Soße. Die ist hier unter den Soja-Schnetzeln versteckt, damit man sieht, dass die knusprig angebraten sind.

  • 1 Tasse grobe Soja-Schnetzel
  • 1/2 Tasse Basmati-Reis
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • ein kleines Stück Ingwer
  • 1 EL Erdnussbutter (mit Stückchen)
  • 1 Tasse Gemüsebrühe
  • Öl
  • Sojasoße

Die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer in kleine Würfel schneiden und in Öl anbraten bis die Zwiebeln glasig sind. Die Soja-Schnetzel dazu geben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Noch 2 TL Sojasoße dazu, Deckel druff und ca 15min ziehen lassen. Solang den Reis mit der doppelten Menge Wasser und ner Prise Salz aufsetzen und 10min köcheln bis das Wasser aufgesogen ist. Danach die Schnetzel durch ein Sieb abgießen, die Brühe aber auffangen. Die Schnetzel noch etwas ausdrücken und mit Öl in der Pfanne knusprig braten. Die Sojaschnetzel beiseite stellen. Die aufgefangene Brühe mit der Erdnussbutter verrühren und kurz aufkochen lassen. Reis anrichten, die Sojaschnetzel und die Soße dazu und guten Appetit.

Fladenbrot vom Grill

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  • 500 Gr Mehl
  • 1 Pkg Trockenhefe
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 EL grobes Meersalz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1-2 EL italienische Kräutermischung
  • 8 schwarze Oliven

Die Oliven je nach Geschmack würfeln. (Ich habs eher grob gewürfelt)

Die Zutaten gut miteinander verkneten und in einer abgedeckten Schüssel für eine Stunde gehen lassen.

Den Teig portionieren und in ca. 1cm hohe Fladen drücken. Bei mir sind es 12 Portionen geworden.

Das Ganze nochmal 10-15min gehen lassen

Auf dem Kugelgrill waren die Fladen nach gut 20 Minuten fertig.

Auf den Bildern kann man sehen, dass es bei mir auch 2 Sorten waren, ich habe die Zutaten nach dem 1. Gehen erst druntergemischt, aber das schien mir nicht optimal. Grundsätzlich kann statt der Oliven auch Speck, Käse oder was einem sonst Passendes einfällt verwendet werden. Die Fladen sollten so alle ca. 5min gewendet werden, sonst wirds arg „knusprig“

WrapMania

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Ich  bin auf den Wrap-Geschmack gekommen. Heute gleich wieder welche gemacht. Diesmal zwei verschiedene.

Für einen hab ich einen kleinen Salat aus Rukola, Mini-Romana-Tomaten, Frühlingswiebel, Peperoni mit einer Balsamico-Vinegrette. Auf den Wrap-Fladen hab ich Creme Fraiche gestrichen, Salz, Pfeffer drüber und dann den Salat drauf verteilt und eingewickelt. Ich hätte das Dressing stärker abtropfen lassen sollen.
Zu der Creme Fraiche sei noch erwähnt, dass ich im Kühlschrank einen noch versiegelten Becher voll hatte, der als Mindesthaltbarkeitsdatum 13.03.2012 hatte. Die war noch ganz normal zu gebrauchen. Also ist nicht nur Joghurt so lang haltbar.

Der andere Wrap hatte Frischkäse vermischt mit etwas Senf drauf gestrichen. Darüber auch etwas Rukola, dann Thunfisch aus der Dose, und ein paar Avocado-Scheiben. Der war ja sowas von lecker. Mjam.

Wrap mit Kichererbsen-Bananen-Curry

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Gestern war ich leider zu weit weg vom Grill und der leckeren Soße. Stattdessen habe ich zwei Gerichte aus meiner Blogroll kombiniert.

In New Kitch on the Blog war ein Beitrag zu Wraps, der mir das Wasser im Munde zusammen laufen ließ. Und was ich noch toller fand, dass dort ein Rezept für die Teigfladen stand, in die man die Wraps wickelt.

Ich hab die dort angegebenen Mengen für den Teig mal auf eine Portion umgerechnet:

  • 75g Mehl
  • 25ml Milch
  • 25ml Wasser
  • 2 TL Olivenöl

Und als Füllung gab es Elisabeths leckeres Kichererbsen-Bananen-Curry, das ich bisher meist mit Naan-Brot gegessen hatte. Ich hatte eine halbe Tasse getrocknete Kichererbsen genommen. Hatte keine Mandelpaste und keinen Wein, ansonsten weicht es nicht viel vom Rezept ab.

Das fertige Curry hab ich noch etwas zerstampft. Und da ich keine frische Minze aufgetrieben habe, habe ich am Schluss über die Wraps noch Joghurt gestrichen und etwas Pfefferminze aus einem Teebeutel drüber gestreut. Frische Minze ist zwar besser, aber so ist besser als ohne.

Meine Wraps schauen noch nicht wirklich toll aus (was dem Geschmack natürlich keinen Abbruch macht), die Füllung quillt aus der Seite raus. Also nächstes mal größere Fladen machen und größere Pfanne nehmen, oder mehr Sicherheitsrand ohne Füllung lassen.

Der Teig bildet übrigens lustigerweise beim Braten zum Teil riesige Blasen, die sich aber wieder platt drücken lassen.

Grillsoße mit Schwarzbier

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Bevor ich das Experiment vergesse, hier das Ergebnis:

Zutaten:

  • 1 mittlere Zwiebel
  • 1 Zehe frischen Knoblauch
  • 3 Zehen geräucherten Knoblauch
  • 2-3 EL Paprika- oder Tomatenmark
  • 1,5 EL Honig
  • 0,5 EL Senf
  • 150 ml Cola
  • 1 Flasche (0,5l) Schwarzbier
  • Thymian
  • 0,75l Gemüsebrühe

Die Zwiebel fein würfeln, Knoblauchzehen fein schneiden und das Ganze in einem Topf mit wenig Oliven- oder Rapsöl anbraten.

Das Paprikamark/Tomatenmark kurz mit anschwitzen, mit dem Schwarzbier und  Cola ablöschen.

Eine handvoll Thymian mit dazu geben, Einkochen lassen, ab und zu mit Brühe (nicht zu stark) aufgießen.

Nach mehrmaligem Aufgießen, das Ganze mit einem Pürierstab pürieren, Senf und Honig dazu geben.

Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver abschmecken und so lange einkochen lassen bis die Konsistenz passt.

Ich hab kurz vor fertig noch einen Stich Butter dazu eingerührt. Das Schwarzbier ist zwar grundsätzlich recht süß, hinterlässt beim Einkochen aber einen leicht bitteren Geschmack, der durch die Süße ausgeglichen wird. Das Einkochen/Aufgießen habe ich 3* gemacht, danach püriert, dann nochmal runterkochen lassen biss die Konsistenz so war wie ich mir das dachte.

kurz erwähnt: Bananenbrot mit Erdnussbutter

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Ok, eigentlich kein Rezept und total banal. Aber auch lecker für die, die es noch nicht kannten, wie mir 😉

Hatte eine Scheibe Brot mit crunshy Erdnussbutter bestrichen und dick mit reifen Bananenscheiben belegt. Die erste Runde war noch zum Einstimmen, aber beim zweiten Brot wars schon super lecker. Die leicht salzige Erdnussbutter mit der süßen fruchtigen Bananen, mjam.